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Die Nichtliebe zu viert

Spike Lees She’s gotta have it, auch als Nola Darling bekannt, gilt als erster Film des New Black Cinema. Von Mitte der achtziger bis in die frühen neunziger Jahre drehten Regisseure wie Lee, Mario Van Peebles und John Singleton Independent-Filme, die soziale Verhältnisse und historische Ereignisse aus afroamerikanischer Perspektive zeigten. Auch mehr als 30 Jahre später und als Serie orientiert sich Nola Darling an diesem Anspruch.

In zehn Episoden geht es jetzt aber nicht mehr nur darum, dass es sich eine junge, attraktive Brooklynerin herausnimmt, drei Männer gleichzeitig zu treffen. Von Gentrifizierung, Armut, Schönheitsnormen, Alltagssexismus, Queerness bis Rassismus reichen die Themen, an denen Lee seine Hauptfigur Nola sich abarbeiten lässt.

Wie der Film beginnt die Serie damit, …

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