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Aus der Zukunft

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„Wo wir sind, ist Museum“ war ein früher Slogan von Eva & Adele Foto: Christian Werner für der Freitag

Als es anfing, dachten sie, so nach drei, vier Jahren wären sie wahrscheinlich tot. Kaputtgemacht vom Hohn, von den Gehässigkeiten, der Niedertracht, vielleicht auch vom Verkanntwerden. Das wäre für sie trotzdem in Ordnung gewesen. Doch dann fiel in Berlin die Mauer, und das Künstlerpaar Eva & Adele wurde zu vielfotografierten Lieblingen auf Vernissagen und Kunstmessen. Aus Hohn ist voyeuristisches Wohlwollen geworden, aus Gehässigkeiten das Erkennen von etwas Bekanntem, aus der Niedertracht die Bitte um ein gemeinsames Foto. Das Verkanntwerden könnte noch ein Thema sein. Und inzwischen auch die Vergänglichkeit. „Wo wir sind, ist Museum“, gaben Eva & Adele sich am A…

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