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Hörsaal, frisch gebohnert

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Das Streben nach Glück hat sich in den USA in ein gleichgültiges Aushalten der Umstände verwandelt

Foto: Carolyn Drake/Magnum Photos/Agentur Focus

Die Universität kommt in der Literatur in fast jeder nur denkbaren Konstellation vor. Der Universitätsroman erscheint als Abbild der (akademischen) Gesellschaft und damit als Ort der Intrigen und Vetternwirtschaft, der Rach- und Eifersucht, inzwischen als großes Pulverfass, in dem die modernen identitätspolitischen Kämpfe brodeln.

Wie zum Beispiel in Dieter Schwanitz’ Bestseller von 1995, Der Campus. Interessant ist, dass der Roman über einen Hamburger Hochschullehrer, dem eine Affäre mit einer Studentin fast zum Verhängnis wird, schon damals als Angriff auf einen politisch überkorrekten Feminismus gelesen wurde (und heute womöglich ga…

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