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„Es war ein Sturm“

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„Gefängnisse unisex zu organisieren, das ist schlicht keine gute Idee“

Foto: Geoff Pugh

Als Kriminologin hält Jo Phoenix nicht viel von gemischtgeschlechtlichen Gefängnissen. Schließlich seien Frauen dort weniger geschützt vor schwerkriminellen Sexualstraftätern, die überwiegend männlich sind. Phoenix versteht sich selbst als „genderkritische“ Feministin und hat kürzlich ihre Professur an der britischen Open University aufgegeben. Nicht nur Studierende, auch Kollegen und sogar ihre eigene Gewerkschaft warfen ihr „Transphobie“ vor. Im Gespräch mit dem Freitag verteidigt sich Phoenix gegen diese Vorwürfe.

der Freitag: Frau Phoenix, Sie sind Kriminologin und verklagen Ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Open University. Wieso?

Jo Phoenix: Im Rahmen meiner Forschung hatte ich die Vorste…

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