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Dystopische Wucht

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Der Roman ist ein bitterer Abgesang auf die Welt vor dem Ausbruch der Pandemie

Foto: Cristina De Middel/Magnum Photos/Agentur Focus

Mit Ein wenig Leben, dem 2015 im englischen Original und 2017 in der deutschen Übersetzung erschienenen Roman, wurde die 1974 geborene Journalistin Hanya Yanagihara zur Starautorin und Auflagenmillionärin. Ihre kontrovers diskutierte Schilderung einer Freundschaft zwischen vier Collegefreunden, unter ihnen Jude, der in seiner Kindheit missbraucht wurde und nicht aufhören kann, sich selbst zu misshandeln, hat sich bis heute allein in der deutschsprachigen Ausgabe über 250.000 mal verkauft. Adjektive wie „erschütternd“, „lebensverändernd“, „überwältigend“ fielen häufig im Zusammenhang mit diesem Roman, dem andererseits vorgeworfen wurde, er sei „bomba…

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