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Klimakampf als Klassenfrage?

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Um nicht als elitäres Projekt zu versanden, muss Fridays for Future nicht nur auf die Straße, sondern in die Gesellschaft

Foto: Hans Christian Plambeck/Laif

Ein Sprachrohr der gesamten Jugend ist Fridays for Future längst nicht. Fast unversöhnlich stehen sich die weltgewandte Klimaaktivistin und der beruflich verängstigte Azubi gegenüber. Die Gräben sind tief. Der Soziologe Klaus Hurrelmann spricht sogar von zwei ganz unterschiedlichen Generationen, wenn er auf die heutigen Jugendlichen blickt. Bei ihm trifft Generation Greta auf Generation Corona. Das sind Menschen im gleichen Alter, deren Überzeugungen Welten auseinanderliegen. Nicht nur, aber vor allem wenn es um Fridays for Future geht. Eine gehörige Portion Mitschuld tragen die jungen Klimaretter daran allerdings selbst. Da…

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