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„Gedeihen wie vor 1989“

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Schaffe, schaffe ...

Foto: Imago/AllOver

Immer wieder hatte ich in diesem rumänischen Bildband geblättert. Die Fotos zeigten dreistöckige Einfamilienhäuser, oft unverputzt und manchmal unbewohnt, ihre bäuerlichen Besitzer wohnten im Anbau daneben. Die meisten dieser schlichten Protzbauten standen in einer urrumänischen Auswanderergegend. Zu Weihnachten, als die vier Millionen Auslandsrumänen nach Hause kamen, fuhr ich nach Tara Oașului. Bislang hatten man dort rechtsliberal bis progressiv gewählt, doch bei der Parlamentswahl am 6. Dezember wechselten viele zur orthodox-nationalistischen AUR („GOLD“). Deren Gründer war mit einem Ladenhüter – Vereinigung Rumäniens mit Moldawien – herumgetingelt. Mit einer vor verbotenen Pilgerzügen krakeelenden Maskengegnerin landete er einen Wahl…

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