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Out of Heidenheim

Irgendwie riecht man es noch, trotz des professionellen Layouts der Seiten, trotz der guten Bindung des Hefts: diesen Charme des Selbstgemachten, oder, wie es im Punk-Sprech heißt, DIY. Auch die Nummer 141 des Ox-Fanzines verströmt noch den Tanzboden-Duft eines autonomen Jugendzentrums: Straßendreck, Bier und angeschwitzte Nietenlederjacken. Aber man muss, 30 Jahre nachdem Ox Nummer 1 rauskam, diesen Duft noch kennen, um ihn im Heft erschnuppern zu können.

Heute ist das Heft für Punk und Hardcore eine gegenkulturelle Institution, mit all den darin angelegten Widersprüchen. Alle zwei Monate rutschen die 10.000 Exemplare termingerecht in die Briefkästen treuer Abonnenten oder reihen sich ein unter die Musikmagazine in der Auslage gut sortierter Bahnhofsbuchläden. Dem Ox ist etwas gelungen…

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