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Himmel und Erde

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Manchmal wird es dunkel

Foto: imago/Blickwinkel

Das Neue Jahr, der glamouröse Neuanfang ist ja doch eine mehr oder weniger optimistische Hilfskonstruktion für den neuen Mut der Verzweiflung, eine Illusion. Viel mehr hangeln wir uns doch an den diversen (Jahres-) Tagen unseres Lebens entlang, halten es vielleicht wie Susan Sontag, die in ihrem legendären Rolling-Stone-Interview von 1979 sinngemäß sagte, dass sie unermüdlich versuche, etwas über sich herauszufinden, etwas, was sie noch nicht wisse.

Keiner gestorben, das ist für viele schon mal die beste Nachricht. Nicht so meine Freundin B., die sich ein paar Tage nach ihrem 41. Geburtstag das Leben nahm. Wir waren noch mal rausgefahren zu einem Spaziergang, nur sie wusste von dem „Noch mal“. Das Wetter: viel deprimierender als zu…

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