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„Die Armen sind Gegner“

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Ist Zeitgenossenschaft schon ein Wert? Paoli im Gespräch mit Volksbühnenbesetzern

Foto: Christian Thiel/Imago

Guillaume Paoli ist kein langweiliger Kulturtheoretiker. Dafür schreibt er zu vergnüglich. Seinen Akzent kann man hier zwar nicht hören. Aber man kann lesen, warum der Franzose in seinem Essay die Behauptung aufstellt, dass wir alle Mutierte sind.

der Freitag: Herr Paoli, Ihr Buch ist sehr leichtfüßig geschrieben – ist das Galgenhumor?

Guillaume Paoli: Für mich ist es ungemein klassisch. In der Zeit der Aufklärung war es normal für einen Philosophen wie Diderot, so zu schreiben.

Es geht um die Themen der Gegenwart – Gentrifizierung, Identitätspolitik, Postdemokratie. Ist das eine Quintessenz Ihres bisherigen Schaffens?

Nein. Es sind aber Fragen, denen ich zu allen Zeiten…

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