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Dusche statt Wanne

Den starken Auftakt bildet eine statische Einstellung. Darin ist mehr als vier Minuten lang nur das Profil der Hauptfigur zu sehen, die – sie hat sich offenbar verfahren – angespannt hinterm Steuer eines teuren Wagens sitzt, dessen Schalttechnik sie nicht beherrscht. Den Job als Fahrerin beim Film ist sie kurz darauf jedenfalls los.

Im selben Auto, einem Porsche, kehrt die junge Frau in ihre Heimatstadt Straßburg zurück. Bis auf die Sorge um ihre kranke, störrische und heiß geliebte Großmutter Odette (die gerade verstorbene Claude Gensac in einer ihrer letzten Rollen) und das selbst gewählte Projekt, Omas Badewanne durch eine offene Dusche zu ersetzen, lässt Ana dort die Dinge laufen. Während die Großmutter im Krankenhaus behandelt wird, wohnt Ana in deren Wohnung. Die junge Frau untern…

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